Aufbau der Schule

Jugendliche sollen an unserer Schule einen Rahmen vorfinden, der ihnen ausreichend Zeit, Raum und Unterstützung bietet, sich adäquat auf den (weiteren) Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Wir stellen dazu ein umfassendes und auch individualisiertes Lernangebot bereit, in welchem sich schulische, berufspraktische, persönlichkeitsbildende und beratende (Coaching-)Schwerpunkte ergänzen.

Es ist uns wichtig, unseren Schüler:innen dort begegnen zu können, wo sie aktuell stehen.
Gemeinsam werden schulische Inhalte gefestigt, berufliche Schritte erprobt und persönliche Ziele entwickelt.

Lernorte

Um diesem Zugang gerecht zu werden, haben wir 3 übergeordnete Lernorte definiert:

  1. Schule/Unterricht: allgemein- und persönlichkeitsbildende Unterrichtsgegenstände, berufsspezifischer Fachunterricht, Projektunterricht
  2. Interne Berufspraxis in den schuleigenen internen Praxisbetrieben
  3. Externe Berufspraxis in Partnerbetrieben am freien Arbeitsmarkt

Ziel der Schule ist die Entwicklung der jeweils individuell höchstmöglichen persönlichen, fachlichen und sozialen Kompetenzen an diesen drei Lernorten.

Ein umfangreiches Coachingangebot sowie ein Bezugslehrer:innensystem begleiten den Entwicklungsprozess als „roten Faden“.

Auch Sport- und Freizeitangebote sowie Projekte und gemeinsame Ausflüge und Exkursionen betrachten wir als wichtigen Teil unseres ganzheitlichen und umfassenden Ausbildungskonzeptes.

Schulstufen & Abschlussprüfung

Unsere Klassen werden als Mehrstufenklassen geführt. Ein Schulbesuch ist bis zu vier Jahre möglich; die Dauer des Schulbesuches richtet sich innerhalb dieses Zeitraumes nach dem individuellen Bedarf der Jugendlichen.

Die Schule ist in zwei Abschnitte gegliedert, welche sich im Ausmaß der Schul- und Praxistage sowie des Praxisortes (schulinterne oder schulexterne Praxis) unterscheiden.

Wir legen großen Wert auf das Zusammenspiel von Schulunterricht, Berufspraxis und Beratungs-/Unterstützungsangeboten. Schon ab der ersten Schulstufe ergänzen sich diese daher und ermöglichen eine Verknüpfung von Denken und Handeln; denn gelernt wird immer mit Kopf, Hand und Herz!

Am Ende des Schulbesuchs steht eine kommissionelle Abschlussprüfung. Schüler:innen erhalten danach ein ausführliches Abschlusszeugnis, in welchem persönliche Entwicklungen, schulische und berufsspezifische Kompetenzen sowie absolvierte Berufspraxis über die Dauer des Schulbesuches hinweg umfassend dargestellt werden.

Und danach?

An der Schnittstelle „Ausgang“ unterstützt das Team der Arbeitsassistenz von Jugend am Werk die Schüler:innen dabei, ihren ganz konkreten nächsten Schritt in weiterführende Ausbildung, unterschiedliche Formen eines Lehrverhältnisses oder ein Arbeitsverhältnis zu planen und einzuleiten.

Um einen möglichst nahtlosen Übergang zu ermöglichen, finden schon während des Abschlussjahres in regelmäßigen Abständen Austausch-, Vernetzungs- und Planungstreffen statt, an denen alle wichtigen Personen wie Schüler:in, Arbeitsassistent:in, Integrationsbegleiter:in, Bezugslehrer:in und auch Eltern/Obsorgeberechtigte teilnehmen.

Die Begleitung durch die Arbeitsassistenz kann bis zu einem Jahr nach Abschluss der Schule weitergeführt werden. Bei Bedarf kann durch die Arbeitsassistenz zusätzliches Jobcoaching oder eine Berufsausbildungsassistenz (BAS) organisiert werden.